PreisTrend-Blog

Pump up – Teichpumpen

Montag, 29. Juni 2009 von markus

Wissenswertes über Teichpumpen

Neben der richtigen Auswahl des Teichfilter-Systemes spielt die eingesetzte Teichpumpe eine wesentliche Rolle bei der biologischen und mechanischen Wasseraufbereitung in Koi- und Fischteichen.

Wichtig bei der Auswahl der Pumpe ist ihre Kennlinie, also das Fördervolumen im Verhältnis zur Förderhöhe sowie der Stromverbrauch. Vergleichen Sie daher immer mehrere Produkte miteinander, denn die Teichpumpen laufen in der Regel das ganze Jahr – Tag und Nacht. Zwar werden aufgrund steigender Energiekosten immer größere Bemühungen in die Weiterentwicklung von Energiesparpumpen investiert, doch sind diese wie auch Rohrpumpen gegenwärtig nur bei geringen Förderhöhen einsetzbar. Verwenden Sie keine Schmutzwasser- oder herkömmliche Gartenpumpen, denn diese Pumpentypen sind nicht für den Dauereinsatz ausgelegt und meist sehr stromfressend.

Man unterscheidet Teichfilter in „gepumpter Version“ oder im Schwerkkraftbetrieb. Somit ist auch die Auswahl der jeweiligen Pumpe an den zu “überwindenen” Höhenunterschieden gebunden. Ferner muss bei der Auswahl der Pumpe, der Standort berücksichtigt werden. Liegt die Pumpe direkt im Teich oder wird Sie am Ende einer Filteranlage platziert – hier kommt das Pumpenrad und die „aufnehmbare“ Partikel- also Dreckgröße zu tragen. Pumpen für den Einsatz imTeich verfügen i.d.R. über ein robusteres Flügelrad und einem Schmutzfangkorb. Die Lochgröße des Fangkorbes gibt die maximale Partikelgröße an, welche das Flügelrad verarbeiten kann. Entfernen Sie niemals den Korb; die Pumpe würde innerhalb kürzester Zeit durch Dreck festsitzen, ausfallen bzw. beschädigt werden. Pumpen in Schwerkraftanlagen können sowohl vor der Filtration als auch danach eingesetzt werden. Idealerweise platziert man diese aber im gefilterten Wasser, sodass die Anforderung an das Flügelrad vernachlässigt werden können.

Zahlreiche Pumpen können sowohl „trocken“ als auch „nass“ aufgestellt werden. Beachten Sie hierzu aber die Produktinformationen. Auch spielt es eine wichtige Rolle ob eine Pumpe selbstansaugend ist oder unterhalb der Wasserlinie- also wassergefühlt platziert werden muss.

Zur Filtration und Durchsatzvermögens eines Teichfilters und die daran gebundene Pumpenleistung kann als Mindest-Grundsatz aufführen, dass das Teichvolumen in 120 Minuten komplett gefiltert werden sollte. Die Filterung eines 20 m3 fassenden Teiches unterstellt daher eine Pumpenleistung von mindestens 10 m3/Stunde. Allerdings mindern Reibungswiderstände in Schlauch und Rohrleitungen, Winkel, Querschnittsveränderungen, Filtermedien und Höhenunterschiede drastisch die Förderleistung eine Pumpe. Daher sollte man lieber zu einer leistungsstärkeren Pumpe greifen. Idealerweise sollte die Pumpenleistung bzw. Filterung des Teiches bei 1x pro Stunde oder 2x pro Stunde zzgl. Reserven ausgelegt werden.

Eine Teichpumpen-Übersicht findet Ihr auch bei PreisTrend.

 

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