Der TÜV Rheinland warnt vor zu hoher PAK-Konzentration (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe ) in Produkten aus Kunststoff, die häufig in Baumärkten und Billigläden angeboten werden. Nur in sechs getesteten Produkten lag die PAK-Konzentration unter den freiwilligen Richtwerten. Gesetzliche Grenzwerte gibt es nicht.
Bei den Produkten handelt es sich um Werkzeug und Arbeitshilfen, aber auch Reifenmäntel, Ballhupen und Badesandalen waren betroffen. Den Spitzenwert erreichte eine Transporthilfe beispielsweise für Möbel mit einer Konzentration von 25.400 mg/kg PAK statt der empfohlenen 200 mg/kg in den Gummiteilen. Der TÜV stellte diese Konzentration einmal exemplarisch in ein Verhältnis zu konsumierten Zigaretten dar, so entsprach ein einstündiger Hautkontakt mit der getesteten Lenkradhülle, einem Konsum von 1.000 Zigaretten.
Das sollte jedem Verbraucher von Billig-Produkten ( ohne GS-Zeichen) zu denken geben.
Sparen am falschen Platz hat sich noch nie ausgezahlt. Das Risiko an Krebs zu erkranken ist zu hoch. Die gefährlich hohe PAK-Konzentration entsteht durch billige Teeröle, die den Kunststoffen als Weichmacher beigemengt werden. Den Herstellern dienen lediglich empfohlene Richtlinien, jedoch keine gesetzlichen Höchstgrenzen. Man sollte also beim Kauf auf das GS-Zeichen achten, dieses Zeichen bürgt für eine geringe PAK-Konzentration und weitesgehende gesundheitliche Unbedenklichkeit.
Noch ein Tipp: Vertrauen Sie Ihrer Nase, Produkte die stark riechen oder stinken sollte man gar nicht erst kaufen.
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