Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten Naturschutzorganisationen der Welt und in über 100 Ländern aktiv. Unterstützt wird er weltweit von rund fünf Millionen Förderern. Einer dieser Förderer ist PreisTrend.
Im diesjährigen Fördererbericht stellt der WWF seine Projekte aus den drei Ökoregionen Amazonas, marines Westafrika und Donau-Karpaten vor. PreisTrend möchte Ihnen einige dieser Projekte zur Bewahrung der biologischen Vielfalt vorstellen:
Die Donauregion ist – in vielen Flussabschnitten – ein noch intaktes Ökosystem mit reichen Fischbeständen, Flussauen, Feuchtgebieten und Wäldern. Bedroht wird dieser Lebensraum jedoch durch Bauprojekte, Umweltgifte und durch die Landwirtschaft.
Gegen den zunehmenden Naturverbrauch setzt der WWF auf drei Strategien: Naturschutz, Renaturierung und Nachhaltige Entwicklung. Im Naturschutzgebiet Cama-Dinu (Rumänien) werden Wälder und Wiesen in naher Zukunft wieder naturnah bewirtschaftet werden. In den Stromtalwiesen der Donau wird eine regelmäßige Mahd eine Verbuschung verhindern. In Bulgarien gingen die Planungen für die Erweiterung eines Naturparkes mit seltenen und schützenswerten Tierarten voran. Renaturiert wird auch die rumänische Donauinsel Babina, die einst eingedeicht wurde, um landwirtschaftliche Nutzfläche zu gewinnen. Durch die Öffnung der Polder konnte nachgewiesen werden, wie schnell sich Lebensräume erholen und Lebensvielfalt anthropogene Monokulturen verdrängt.
Der Amazonas-Regenwald ist die grüne Lunge der Erde. Ökologisch gesehen handelt es sich jedoch um eine sensible Region, die durch Umweltverschmutzung, Raubbau, Wilderei und Land- und Forstwirtschaft bedroht ist.
Der eingeschlagene Weg zur Rettung der Regenwälder besteht in der Ausweisung möglichst großer Schutzgebiete. Die brasilianische Regierung verfolgt dieses Ziel bereits mit dem ARPA-Programm (Amazon Region Protected Area Programm). In der ersten Umsetzungsphase wurden 105 Mio Dollar investiert. 16 Mio dieses Betrages brachte der WWF auf. Für fünf weitere, im Jahr 2008 ausgewiesene Schutzgebiete, wurden vom WWF die notwendigen Planungs-Studien erarbeitet. Ziel des WWF ist es bis spätestens 2020 die Entwaldung Amazoniens zu stoppen.
Zu den fischreichsten Meeresgebieten der Erde zählt die westafrikanische Küste. Hier steht das Schutzprogramm WAMER (Westafrikanische Marine Ökoregion) im Mittelpunkt der WWF-Aktivitäten. Ziel der Tätigkeiten ist es, durch nachhaltiges Fischereimanagement und durch Schaffung mariner Schutzgebiete, den natürlichen Reichtum der Region zu erhalten. Engmaschige Fischnetze sind bereits verboten und die Fangmengen sind auch für die internationalen Fischereiflotten begrentzt. Der Schutz der gefährdeten Natur ist jedoch nur möglich, wenn auch auf die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung eingegangen wird. Da diese bisher vom Fischfang und der Fischverarbeitung lebt, versucht der WWF mit Mikrokrediten die Abhängigkeit der Bevölkerung von der Fischerei zu verringern. Eine alternative Einkommensquelle kann zum Beispiel der Tourismus sein. Auf Schildkrötenfang spezialisierten Fischern finanzierte der WWF zwei Boote, mit denen sie umweltverträgliche Ausflüge in die Mangrovewälder für Touristen anbieten. In Zeiten sinkender Fischbestände dient die Verminderung der Abhängigkeit vom Fischfang auch der Armutsbekämpfung. Fischern hilft der WWF bei der Gründung von Genossenschaften, da diese Verbände verässliche Partner bei der Umsetzung der Naturschutzmaßnahmen sind. Damit der Wert des Naturschutzes überhaupt in die Öffentlichkeit gelangt, werden kritische Umweltjournalisten unterstützt. Eine Debatte über den Wert einer intakten Umwelt findet in den betroffenen Länder Westafrikas bereits statt.
PreisTrend wird den WWF auch weiterhin unterstützen. Wenn auch Sie den WWF unterstützen möchten, dann folgen Sie einfach diesem Link: WWF Spenden und Helfen.
« Winterzeit gleich Wintersportzeit! – Happy Valentine! »
Noch keine Kommentare