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Grillen mit Weber

Weber-logo

Eines sofort vorweg um alle Missverständnisse auszuräumen – “Ich bin bekennender Weber-Grill Fan”. Und nichts ist für mich schöner als auf Feierlichkeiten oder zu Fußballspielen, mal eben schnell den Grill anwerfen zu dürfen. Die Briketts meines 57er Holzkohle-Grill werden dazu nur kurz über Gas angeheizt und sich solange selber überlassen bis diese schön gräulich sind.

Performer Touch-N-Go

Je nach Grillgut (Fleisch, Fisch, Gemüse oder Geflügel) entscheide ich mich für die jeweilige Grillart. Damit meine ich das “indirekte Grillen” oder das “direkte Grillen“. Beim direkten Grillen liegt das Grillgut direkt über der Glut. Ich bevorzuge allerdings meistens das indirekte Grillen. Hierzu werden die beiden Kohlekörbe nach aussen am Rand der unteren Kugelhälfte platziert und eine Fettabtropfschale mittig platziert. Das Fleisch brate ich von beiden Seiten dann nur kurz an. Das hat den Vorteil, dass sich bei der richtigen Hitze! die Poren sofort schließen und der Fleischsaft im Grillgut bleibt. Die Temperatur muss hierbei deutlich über 170 Grad liegen. Am besten Ihr macht den Handtest. Hand über (nicht auf!) den Grillrost halten. Wenn Euch binnen zwei bis drei Sekunden zu heiss wird und die Hand freiwillig wegzieht, habt Ihr die richtige Grill-Temperatur erreicht. Je nach Weber-Grill ist aber auch ein Thermometer vorhanden.

Nachdem Ihr das Grillgut angebraten habt, legt Ihr es über die freie Fläche in der Mitte des Grills also indirekt! Jetzt der magische Moment: Deckel drauf, Uhrzeit merken und Ruhe bewahren. Mit Letzterem sei gemeint, dass neugierige Naturen nicht genug Geduld haben. Diese öffnen dann alle paar Minuten lang die Haube und wollen nachschauen ob schon alles fertig ist. Damit entweicht jedesmal wertvolle Hitze. Also ist hier Zurückhaltung gefragt. Man bekommt aber ziemlich schnell ein Händchen für die richtige Zeit.
Geflügel dauert bei mir 45 min., Nackensteaks 20 min. und ein 50 cm großes Steackstück oder Braten kann auch mal 50 min. dauern. Die Temperaturen und die Zeiten sind aber wie beim Arbeiten mit dem Herd daheim. Probiert es mal einfach aus – klappt schon.

Aber egal wie lange die Garzeit am Ende dauert, das Grillgut ist immer herrlich saftig (und nicht ausgetrocknet – sofern Ihr nicht gepennt habt) und Ihr brauchtet das Fleisch die gesamte Zeit nicht zu wenden! Den genau das ist der entscheidene Vorteil eines Kugelgrills! Durch die Luftzirkulation unter der Glocke wird das Grillgut von allen Seiten gleichmäßig; dieser Effekt ist vergleichbar wie beim Umluftgrillen mit dem Herd. Erst vor kurzem habe ich zwei Stunden über einen offenen Holzkohlegrill arbeiten (vegetieren ist wohl besser) müssen, die traditionelle deutsche Grill-Version halt. So`n Blödsinn – ich war nachher schweißgebadet. Ja versorgt mal 30 Kinder mit Würsten und 20 Erwachsenen mit Fleisch – da bist du ja nur am Rödeln! Da tropft wieder Fett auf die Glut, Flammen verbrennen Dir das Fleisch, der Qualm schlägt Dir ins Gesicht. Und dieser Bierverbrauch dabei – nicht der Eigene sondern zum Flammen löschen. Mein alter Herr haut da sicherlich immer ne ganze Flasche drauf. Ganz ehrlich – ich weiß gar nicht warum die meisten Menschen sich so etwas antun.

Während mein Weber-Grill so schön vor sich her grillt, habe ich wertvolle Zeit gewonnen um mich um die Beilagen, das Bier oder um meine Freunde zu kümmern. Alles ohne Stress – und immer ein Hochgenuss für meine Freunde und mich.

Weber One-Touch
So, wenn Ihr jetzt auch Lust auf Grillen mit Kugelgrills von Weber habt, dann findet Ihr bei uns eine breite Auswahl an Holzkohlegrills. Die ganze wunderbare Welt des Grillens mit vielen tollen Infos und Zubehör, erhaltet Ihr beim dem Hersteller meines Vertrauens namens “Weber“.

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 17. Juni 2008 um 11:43 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Grillgeräte und Zubehör abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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